Zahnmedizin und Kieferorthopädie

Medizinische Zusammenhänge von Kiefer und Zähnen auf den gesamten Körper

Wie keine andere Methode kann die AK bei den drei wichtigsten Problembereichen dieser Fachgebiete helfen:

Das Materialproblem

Eventuell störende Materialien wie Amalgam, Gold- und Stahllegierungen sowie andere dentale Werkstoffe und ihre Auswirkungen auf den Rest des Körpers können untersucht werden.

Das Herdproblem

Verdächtige (»störende«) Zähne, aber auch Kieferbereiche ohne Zähne können leicht identifiziert und auf ihre »Wertigkeit« für den Gesamtorganismus untersucht werden.

Kiefergelenksstörungen (»Craniomandibuläre Dysfunktion«)

Mechanische Störungen durch falsche Unterkieferposition, blockierende kieferorthopädische Apparate und Fehlkontakte einzelner Zähne sind häufig das entscheidende Hindernis zur Heilung bei Tinnitus, Schwindel und anderen Innenohrstörungen, Kopfschmerzen (v.a. auch bei Kindern), Legasthenie, Hyperaktivität, chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat und vielen anderen Problemen.
Die AK-Untersuchung kann die Zusammenhänge aufdecken und dabei helfen, die notwendigen Korrekturen optimal durchzuführen.

Achtung: Das Ergebnis des Muskeltests ist nicht ausreichend für eine ordnungsgemäße Diagnose.
Das Ergebnis des Muskeltests ist nicht ausreichend für eine ordnungsgemäße Diagnose; vielmehr sind hierzu auch möglichst viele andere klinische Verfahren heranzuziehen. Obwohl Goodheart selbst dies von Beginn an immer wieder erwähnt hat und auch heute noch seine Befunde mit klassischen klinischen Untersuchungsverfahren belegt, gibt es leider viele Nachahmer, speziell aus der sogenannten Touch for Health-Bewegung, die dies nicht machen wollen oder können.

Wer ausschließlich so arbeitet, hat die AK in Wirklichkeit nicht verstanden und wendet sie eindeutig nicht gemäß den von ICAK-D (International College of Applied Kinesiology – Deutschland) aufgestellten Kriterien an.

Patientenbeispiele

1. Schulter-Arm-Syndrom

Bei einer Patientin mit einem Schulter-Arm-Syndrom rechts ist der M. deltoideus schwach und schmerzhaft, wird allerdings sofort stark und schmerzfrei, wenn die Patientin die Dornfortsätze der mittleren Halswirbelsäule berührt (Positive TL!). Therapeutisch wird deshalb nach entsprechender weiterer Untersuchung die Halswirbelsäule in dem berührten Bereich manualtherapeutisch behandelt; nach erfolgreicher Therapie ist der Deltoideus schmerzfrei, stark, und die Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich verschwinden völlig nach zwei weiteren Behandlungen.

2. Hyperaktivität

Eine Mutter kommt mit ihrem 9jährigen Sohn in die Praxis mit der Diagnose Hyperaktivität. Bei der Untersuchung des Jungen stellt sich heraus, dass mehrere starke Testmuskeln jeweils total schwach werden, wenn er irgendein Kuhmilchprodukt in den Mund nimmt.
Diagnose: Unverträglichkeit von Kuhmilchprodukten, die deshalb ab sofort streng zu meiden sind. Innerhalb kurzer Zeit auffällige Normalisierung des Verhaltens. Interessant an diesem Fall ist, dass vorher durchgeführte schulmedizinische Allergietests keinerlei Befunde erbrachten!

3. Chronische Verspannungen im Schulter-Nackenbereich

Eine 42jährige Patientin kommt mit folgenden Beschwerden: Chronische Verspannungen im Schulter/Nackenbereich, Durchfälle wechselnd mit Verstopfung, bei der schulmedizinischen Untersuchung sei nichts gefunden worden.
Aufgrund der weiteren Krankengeschichte und der AK-Untersuchung wird folgender Test ausgeführt: Man lässt die Patientin an das denken, was sie am meisten belastet, ohne dass sie darüber spricht. Hierdurch werden alle starken Testmuskeln schwach (positiver emotionaler Challenge!). Die Schlussfolgerung ist eindeutig, allerdings will die Patientin nicht über ihre Probleme sprechen. Sie erhält deshalb eine Kurzbeschreibung der Bachblüten, um die ihrer Meinung nach passenden in einer Vorauswahl zu bestimmen. Jeweils ein Fläschchen der so gefundenen Blüten wird dann der Patientin in die Hand gegeben. Von den in der Vorauswahl gefundenen 9 Fläschchen führen 4 zu dem Ergebnis, dass trotz Denken an das Problem alle Muskeln stark bleiben. Diese 4 Bachblüten werden als Mischung verordnet. Drei Tage später ruft die Patientin an, dass es ihr deutlich besser ginge und fragt, ob es noch andere Methoden gäbe, um positiv auf die Zusammenhänge zwischen Geist und Körper einzuwirken. Eine deshalb anschließende Feldenkrais-Therapie bringt dann nach einigen Wochen völlige Beschwerdefreiheit.

4. Rezidivierende Infekte und chronischen Schmerzen im Arm-Schulterbereich

Eine Patientin mit rezidivierenden Infekten und chronischen Schmerzen im Arm-Schulterbereich links kommt zur erstmaligen Untersuchung. Extrem schwach werden gefunden:
M. deltoideus und Serratus anterior. Beide reagieren mit sofortiger Schmerzfreiheit und Stärkung auf die orale Gabe von etwas Vitamin C. Nachdem der Mund ausgespült ist, wird nun noch ein immunstimulierendes Mittel (in diesem Fall Pascotox ®) gefunden, das ebenfalls beide Muskeln sofort stärkt.
Eine entsprechende, über mehrere Wochen durchgeführte Therapie bringt innerhalb von drei Wochen völlige Beschwerdefreiheit, obwohl vorher monatelang orthopädisch und krankengymnastisch ohne Erfolg therapiert worden war und auch die Infekte mit den verschiedensten Mitteln bekämpft worden waren.

5.  Schmerzen im Bereich Schulter und Schulterblatt

Ein junger Mann hat seit Jahren Schmerzen im Bereich Schulter und Schulterblatt rechts; angeblich »psychosomatisch«. Die AK-Untersuchung zeigt, daß eine Störung im linken oberen Trapeziusmuskel den rechten oberen Trapeziusmuskel schwächt, aber nur unmittelbar nach Kontraktion des linken Trapezius (»Reaktiver Muskel«). Hierdurch wiederum wird der rechte Levator Scapulae, ein Synergist (»Helfer«) des oberen Trapezius, in spezifischer Weise irritiert (»Strain-Counter-Strain«).
Durch die so verursachte Schwäche zweier Muskeln oberhalb des Schulterblattes kam es zu einer Über-Kontraktion der Muskeln unterhalb des Schulterblattes und der vorderen Brustmuskulatur rechts (»Muscle Stretch Reaction«). Alle diese Störungen können in einer Behandlung erkannt und therapiert werden, wodurch das chronische Beschwerdebild vollständig verschwindet.

6.  Rezidivierende Harnwegsinfekte

Eine junge Frau mit ständig wiederkehrenden Harnwegsinfekten zeigt eine positive TL an zwei Schneidezähnen, die energetisch mit Niere/Blase zusammenhängen. Die weitere zahnärztliche Untersuchung zeigt einen Eiterherd an einem Zahn, eine Wurzelfüllung mit Amalgam am anderen. Nach Extraktion und chirurgischer Sanierung des wurzelgefüllten Zahns geht es bereits deutlich besser. Nach Entfernung der übrigen Amalgamfüllungen und entsprechender Ausleitung erfolgt die kieferchirurgische Sanierung des eitrigen Frontzahnes. Danach völlige Beschwerdefreiheit!

7. Legasthenie

Ein 12jähriges Mädchen mit relativ gut kompensierter Legasthenie wird plötzlich in der Schule schlechter und klagt zunehmend über diffuse Kopfschmerzen. Bei genauer Nachfrage ergibt sich, dass kurz vorher eine kieferorthopädische Behandlung (»Mulitband«) begonnen wurde.
Im AK-Test werden durch festen Biss – also einen mechanischen Challenge – mehrere starke Testmuskeln schwach. Die Schwäche lässt sich durch keinerlei andere Maßnahme, wie Einlegen von Papierstreifen oder Watteröllchen, beheben. Deshalb wird der Familie die vollständige Entfernung empfohlen. Danach gibt das Mädchen innerhalb von Stunden an, sich »frei zu fühlen«; die Kopfschmerzen sind verschwunden.
Die weitere Versorgung erfolgt in diesem Fall durch einen ebenfalls mit AK-Testung optimierten kieferorthopädischen Apparat nach Prof. Balters (»Bionator«). Interessanterweise bessern sich hierdurch die schulischen Leistungen so deutlich, dass nach einigen Wochen die Lehrer bei der Familie anfragen!