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In
den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die bisher üblichen
AK-Ausbildungen nicht ausreichen, um wirklich alle Ingredienzien
für die Therapie Craniomandibulärer Dysfunktionen (= CMD) mit "AK
und COPA" so zu lehren, dass sie dann auch bei konkreten, z.T.
schwierigen Fällen erfolgreich angewendet werden können. Deshalb hat
sich der Vorstand von ICAK-D entschlossen, eine spezielle
CMD-Ausbildung
anzubieten und dafür ein eigenes
CMD-Diplom
zu vergeben. Das CMD-Diplom wird für alle Berufsgruppen empfohlen
und ergänzt die bisherige AK-Ausbildung.
Inhalte des
CMD-Diploms:
Unser Ziel ist
es, für alle Berufsgruppen die wichtigsten Techniken und einzelnen
Arbeitsschritte zur perfekten CMD-Therapie klarzustellen und
wirklich einzuüben:
Orthopädische,
zahnärztliche und AK-Diagnostik, Palpation, bildgebende Verfahren,
Galetti-Artikulator, Umsetzung als Schiene oder KFO-Instrument,
manuelle Therapieverfahren mit hoher Wertigkeit für das
Stomatognathe System.
Kursfolge:
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Basisdiplom ICAK-D oder anderes anerkanntes AK-Diplom
(jedenfalls inkl. Kurs SS/OO)
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Manuelle Medizin 4 (Cranial Faults)
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Dental 1 und Dental 2
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Für Zahnärzte zwingend: COPA-Praktikum
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Zusätzlich: CMD Manuell
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Dann: CMD-Diplomkurs
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Zwei komplett dokumentierte CMD-Fälle
Damit sollen folgende Ziele sicher erreicht werden:
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Wiederholung und Vertiefung von
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Grundlagen der Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
des Stomatognathen Systems
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CMD-Anamnese und Visueller Index
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Untersuchung der Muskeln des Stomatognathen Systems
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Körperliche Untersuchung von Kopf bis Fuß
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Untersuchungsstrategie:
leicht unterschiedlich je nach Berufsgruppe
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Indikation zur COPA
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Wann
Schiene – wann KFO?
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Welche
bildgebenden Verfahren?
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Möglichkeiten und Grenzen der manuellen Therapie inkl.
Osteopathie
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Aqualizer als Probebehandlung
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Praxis
der Schienenherstellung
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Anatomische Hilfslinien nach Gelb
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Vorteile
des Galetti-Artikulators
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Anfertigung von mindestens drei optimal passenden
Konstruktionsbissen
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Ablauf
der Behandlung
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Wichtigkeit der interdisziplinären Kooperation: wer macht
was wann?
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Die
wichtigsten manuellen Korrekturtechniken - von allen
CMD-Therapeuten zu beherrschen
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Modifizierte Rocabado-Übungen und andere aktive
Übungsmaßnahmen
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Spezialtechniken für Physiotherapeuten und Manualtherapeuten
Übersicht des Ausbildungsverlaufs zum
CMD-Diplom ICAK-D :

Weitere
Informationen
Eine aktuelle Liste mit den InhaberInnen
des CMD-Diploms
ist auf der Website von ICAK-D publiziert und natürlich Grundlage für
Patientenempfehlungen. Mit Zustimmung werden die Fallbeispiele
ebenfalls als pdf auf der Website aufgeführt.
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Der Kurs
D2 bleibt von Inhalt und Zeit her so wie bisher (16 Std.).
Er dient für Therapeuten aller Berufsrichtungen mit Interesse am
CMD-Thema dazu, die anatomischen und zahnärztlichen Grundlagen
des COPA-Konzeptes nach Gelb und insbesondere die „Gelb-Linien“
zu verstehen. Darauf aufbauend wird dann der Ablauf der
COPA-Therapie mit moderner AK vorgestellt.
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COPA-Praktikum:
für Zahnärzte und Kieferorthopäden Pflichtkurs; für alle anderen
Berufsgruppen empfohlen.
Kann auch separat gebucht werden. Dieser Kurs hat die effektive
Umsetzung im Artikulator zum Thema.
Die Bissnahme erfolgt genau nicht im Mund, sondern gemäß
Gelb im Artikulator!
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Für Kollegen, die vor längerer Zeit den
D2 gemacht haben, besteht die
Möglichkeit der
speziellen Praxishospitation, um das „Gelb-Konzept“ zu wiederholen, zu vertiefen und
sich mit der praktischen Umsetzung vertraut zu machen. Hierzu
bitten wir um direkte Absprache mit Carmen Kannengießer.
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Für
Nichtzahnärzte bieten die Kurse D1, D2 und COPA-Praktikum
Anregungen für ein besseres Verständnis des COPA-Konzeptes und
die interdisziplinäre Zusammenarbeit – also essentielle
Grundlagen für das CMD-Diplom!
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Im Kurs
CMD Manuell
wird nach Wiederholung der wesentlichen Inhalte von MM 1,
SS/OO und MM 4 die praktische Anwendung der Techniken bei
CMD-Patienten besprochen – ergänzt durch weitere sanfte
osteopathische Techniken für die Muskeln und Faszien des
Stomatognathen Systems. Die
Rocabado-Übungen
und auch ihre Verbindung mit AK werden intensiv vorgestellt und
eingeübt.
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Für den
Prüfungskurs können die zwei schriftlichen Falldokumentationen aus der
Praxis vorab eingereicht werden und werden dann dort besprochen
und optimiert. Hiervon profitieren alle, weil sich die Breite
der Vorgehensweise zeigt und von den Fehlern alle lernen können.
Von allen Zahnärzten/Kieferorthopäden erwarten wir zusätzlich
den Nachweis der effektiven Herstellung eines optimalen
Konstruktionsbisses im Galetti für ihre zwei
Falldokumentationen, sowie eine
amalgamfreie Praxis.
Es erfolgt nochmals eine Wiederholung aller vorherigen
Kursinhalte inkl. praktischer Durchführung der AK-Testung vom
AK-Screening bis zur fertigen COPA und der fast immer
notwendigen allgemeinmedizinischen Begleitbehandlung.
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Die
Ausstellung des CMD-Diploms erfolgt bei Erfüllung aller
Voraussetzungen im Kurs, andernfalls später, wenn alles komplett
bei ICAK-D vorliegt!
Rückfragen: direkt bei den ReferentInnen oder über die
Geschäftsstelle ICAK-D!
Muster
eines CMD-Diploms:

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